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Begriffserklärung

Verjährung

Verjährung ist der durch Ablauf einer bestimmten Frist bewirkte Verlust der Möglichkeit, einen bestehenden Anspruch durchzusetzen. Der Schuldner bekommt ein (dauerndes) Leistungsverweigerungsrecht, die „Einrede der Verjährung“ (§ 214 BGB). Einrede bedeutet, dass die Verjährung nicht von Amts- oder von Gerichtswegen berücksichtigt wird, sondern vom Schuldner geltend gemacht werden muss. Die Verjährung führt nicht zum Untergang des Anspruchs. Er bleibt bestehen und stellt einen Rechtsgrund für die erbrachte Leistung dar, die darum nicht rechtsgrundlos im Sinne der Vorschriften über die ungerechtfertigte Bereicherung ist und somit auch bei Unkenntnis der Verjährung nicht zurückgefordert werden kann (§ 214 Abs. 2 BGB).
>> Kurzum: Verjährung bedeutet das Recht des Schuldners, die Leistung an den Gläubiger zu verweigern. Die Einrede der Verjährung muss der Schuldner ausdrücklich geltend machen, um zu wirken.

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